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<pre>Einen Vorgeschmack auf das nun möglicherweise Kommende bekam bereits das jüngste 0:3 im Gladbacher Borussia-Park zu sehen, wo der völlig verunsichert wirkende VfL in den ersten 45 Minuten komplett neben seinen Schuhen stand.  <p> Müssen die seit 441 Minuten torlosen 96er doch am Samstag ausgerechnet beim „Team der Stunde“ in Stuttgart ran.  <p>  Wenn man berücksichtigt, dass wohl aufgrund der Konstellation im DFB-Pokal auch Platz sieben noch einen Startplatz für die Europa League einbringt, fehlen Werder nur noch sechs Punkte. <p> Zumal es schnell wieder nach unten gehen kann. Der Vorsprung auf den Relegationsrang ist mit zehn Zählern zwar bereits beachtlich, doch schon eine kurze Negativserie kann eine Mannschaft in die Bredouille bringen. <p>  Zwar käme es der Elf vom Niederrhein derzeit sicherlich nicht im Entferntesten in den Sinn, sich in Träumereien von der Schale zu verrennen; wird das Tempo bis zur Winterpause hochgehalten, könnte das Thema dann aber doch klammheimlich auf die Agenda rücken.  </pre>


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<pre>Neben jenen um Meistertitel, Europapokal-Plätze sowie gegen den Abstieg in die Bundesliga startet auch noch ein vierter — nämlich jener um den Torschützenkönig.  <p> Das Gute an der momentanen Situation sei, „dass die anderen da unten auch verlieren, sonst wären die wahrscheinlich schon neun oder zehn Punkte weg“.  <p>  … Dortmund und die Hertha die beiden einzigen Teams sind, die in dieser Spielzeit noch kein Unentschieden eingefahren haben? <p> Spiele wie das in Mainz erfüllen für Fans des Vereins den Tatbestand der Körperverletzung – und die Mannschaft ist in dieser Hinsicht längst Wiederholungstäter. <p>  War der VfL in den vergangenen Spielzeiten zumeist schon beim ersten Anschein von Gegenwind eingeknickt, wies die Mannschaft unlängst gleich zwei Mal beeindruckende Steher-Qualitäten nach.  </pre> 


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<pre> Trotz der Sturmsorgen wollen die Augsburger mutig und aggressiv auftreten. „Die Formulierung, nicht zu verlieren, gefällt mir nicht. Wir wollen die drei Punkte“, verriet Baum seinen Leitgedanken. Dieses Motto gilt auch für die Dienstreise nach Wolfsburg.  <p> Aber wie soll die Wende gelingen? Den Stuttgartern machen drei Baustellen zu schaffen — die Defensive, das Mittelfeld und der Angriff.  <p>  – Nach seinem unfreiwilligen Kurzeinsatz in Bremen macht Thomas Müller seinem Ã„rger umgehend Luft. <p>  Obendrein deuteten bereits die ersten Auftritte an, dass den Fohlen die altbekannte Auswärtsschwäche auch in der neuen Saison erhalten geblieben ist: Nach den Schlappen in Freiburg und Manchester hat selbst das jüngste 1:1 in Leipzig nur für ein kurzes Aufatmen gesorgt. <p>  Wettbewerbsübergreifend warten die Schwaben seit nun schon vier Spielen auf einen Sieg. Bereits in der Saison 2012/13 hat der VfB einen ähnlichen Start hingelegt.  </pre>


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<pre> Am Sonntag wird sich nun zeigen, ob das zu Saisonbeginn so verunsicherte Ensemble inzwischen gefestigt genug ist, um den unlängst erlittenen Rückstand anstandslos zu schlucken. Nicht selten fallen vermeintliche Höhenflieger ja schon nach dem ersten Rückschlag wieder in alte Muster zurück.  <p> Nichtsdestotrotz bleibt aber natürlich festzuhalten, dass die Wölfe auch die jüngste Niederlage keinen Deut vorwärts bringt — zumal sich auch die Leistung erstmals seit längerer Zeit wieder in eine unerfreuliche Richtung entwickelte.   <p> Der VfB setzt im Duell mit einer der besten Gastmannschaften der Bundesliga auf die Heimstärke, die der Hauptgrund ist, warum die Schwaben weiterhin vom Klassenerhalt träumen dürfen. Denn 22 der insgesamt 27 Saison-Zähler holte der VfB vor heimischer Kulisse. <p>  Nun spricht es für die Moral der Niedersachsen, dass sich das Team auch von dieser ärgerlichen Niederlage nicht vom gerade erst eingeschlagenen Kurs abbringen ließ: Statt sich umgehend wieder im Schneckenhaus zu verkriechen, fuhr 96 gegen Ingolstadt den höchsten Sieg seit drei Jahren ein.  <p> Die wird auch nötig sein, soll das Pulverfass Schalke nicht explodieren. Schon in Mainz stiegen die Schalke-Fans auf die Barrikaden…  </pre>


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<pre> Werder Bremen ist in der Bundesliga seit November 2017 zu Hause unbesiegt – das sind sind bis dato 17 Liga-Heimspiele.  <p> Denn bis zur 90. Minute mussten sich die Münchener gegen den Aufsteiger mit einem mageren 1:1 begnügen.  <p>  Der Direktvergleich ist nahezu ausgeglichen: Bremen gewann bei 32 Unentschieden 35 Spiele und Stuttgart 36. <p>  Mit Bremen und Wolfsburg treffen am Samstag in der Hansestadt zwei große Verlierer der vergangenen Runde im direkten Vergleich aufeinander. Doch während es in Wolfsburg Jammer auf zumindest mittlerem Niveau gibt, sieht es im hohen Norden ganz ganz finster aus.  <p> Auch darüber hinaus wurde auf dem Transfermarkt mächtig rangeklotzt: Stand jetzt hat der VfL — bei vergleichbaren Einnahmen — sogar rund zehn Millionen mehr als der vom königlichen Geldregen profitierende FC Schalke in die Verstärkung seines Kaders investiert.  </pre>


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